"Wenn mich jemand fragen würde, was ich – neben meinen Freunden – am meisten vermissen werde, nachdem ich meine Matura abgeschlossen habe, gibt es für mich eine eindeutige Antwort: Die Matheprojektwoche." - Ida Krausmann, 8E.
Vom 8. bis zum 12. Februar besuchte ich die sogenannte Projektwoche in Kefermarkt auf dem wunderschönen Schloss Weinberg. Gleich am Sonntag, also dem Tag der Anreise, starteten wir nach einer kurzen Einführung, der Zimmerverteilung und einer Vorstellungsrunde voller Elan in unsere gewählten Projekte hinein. Ich habe den Kurs „Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren“ – auf kurz: „Wie werden Nachrichten sicher verschlüsselt“ – gewählt, denn wer möchte nicht wissen, wie WhatsApp verschlüsselt wird? (Natürlich hat jede Plattform einen eigenen Schlüssel, der es uns unmöglich macht, ihn zu entschlüsseln, also keine Angst ). Mit einigen Tief- und Hochpunkten kämpften wir uns dann als Team mit unserem Referenten durch diverse Problemstellungen, die mal leichter, mal schwieriger zu lösen waren. In unserem Kurs haben wir uns hauptsächlich mit Primzahlen, Modulo (Restrechnen) und Primfaktorzerlegung auf die schwerere Art beschäftigt ;)
Doch nicht nur die interessanten Mathestunden haben diese Woche so besonders gemacht. In den fünf Tagen bekamen alle Teilnehmer durch diverse Abendprogramme die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen. Der Abend in der Turnhalle, die Wanderung auf einen Berg neben dem Schloss und der allgefürchtete und mehr als lustige 5-Kampf haben unsere Tage spannend und humorvoll gemacht. Ich denke daher auch, dass diese Woche die sozialen Kompetenzen von all den Teilnehmer*innen der Mathewoche gesteigert und verbessert hat.
Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich auf jeden Fall noch einmal hinfahren, da sie einen wichtigen Teil meiner Schulzeit einnimmt.

